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Das Top-Event nochmals toppen
 

Spektakuläre Rennen, ein gegenüber der Premierenveranstaltung im Vorjahr stark gestiegenes Zuschauerinteresse und zwei Top-Ten-Platzierungen für Österreich durch einen sechsten Rang der Wienerin Anita Molcik im Four-Cross und einen neunten Platz der Steirerin Petra Bernhard im Downhill. Das hatte am vergangenen Wochenende die zweite Auflage des Mountainbike-Weltcups auf der Schladminger Planai zu bieten.



OK-Chef Werner Madlencnik, der mit dem „ASVÖ Mountainbike Schladming“ in Kooperation mit Herwig Strakas „e|motion management gmbh“ einen perfekten Event organisiert hatte, zog eine stolze Bilanz. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Sowohl die Fahrer als auch die Offiziellen des Weltradsportverbandes UCI haben uns ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. Das ist ein großer Ansporn für uns, das Ereignis im kommenden Jahr noch zu toppen“, so Madlencnik.


„Mit den 12.000 Besuchern, die während der drei Tage zum Weltcup gekommen sind, haben wir unser Ziel von 10.000 Zuschauern sogar noch übertroffen. Zudem ist das mediale Interesse am Mountainbike-Weltcup in Schladming stark gestiegen. Und auch von Seiten der Sponsoren war das Feedback sehr positiv“, ergänzte Herwig Straka.



Der Blick der Verantwortlichen ist bereits auf das kommende Jahr gerichtet. Schladming wird alles daran setzen, um 2006 neben dem Four-Cross und dem Downhill auch den Cross-Country wieder als Weltcup-Rennen austragen zu können. „Wir sind auf dem besten Weg, Schladming zu einem Klassiker im Weltcup-Kalender zu machen. Daher ist es unser erklärtes Ziel, in der kommenden Saison einen Triple-Event zu organisieren.“ Damit verbunden wäre eine Vorverlegung der Veranstaltung auf Ende Mai.



Gejubelt haben auf der Planai nicht nur die Sieger Samuel Hill (AUS/Downhill), Brian Lopes (USA/Four-Cross), Anne-Caroline Chausson (FRA/Downhill), Anneke Beerten (NED/Four-Cross) sowie der Cross-Country-Triumphator Bart Brentjens, sondern auch die Tourismusverantwortlichen der Dachstein-Tauern-Region. „Der Mountainbike-Tross hat eine Woche lang in Schladming Station gemacht und damit in eine eher ruhige Zeit des Jahres viel Leben in das Ennstal gebracht“, freute sich der Schladminger Tourismusdirektor Peter Donabauer. „Der Mountainbike-Weltcup sorgt einerseits für ein Nächtigungsplus und ist andererseits ein sehr wichtiger Werbeträger für unsere Region“, ergänzte Donabauer.

Und Schladmings Youngsters? Markus Pekoll scheiterte als 95. ebenso knapp an der Qualifikation der schnellsten 80 wie Mario Sieder, der in der Quali auf Rang 89 fuhr.

 





 

 
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