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deutsche Versionzur Englischen Version A-8972 Ramsau am Dachstein 79 ~ Tel:03687 22042-800 ~ E-Mail: dachstein@planai.at  Kontakt

 
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Klettersteig "HOHER DACHSTEIN"
Content-BildAllgemeines: Der Gipfel des Hohen Dachsteins ist mit 3 Klettersteigen erschlossen.
Von Osten: Schulter-Anstieg (B, 2 Stunden)
Von Norden: Randkluft-Anstieg (B, 1 Stunde)
Von Westen: Westgrat (A/B, 1,5 Stunden)



Der Randkluftanstieg wurde bereits 1841 von J. Ramsauer und F. Linertner bestiegen. Er ist noch heute der am meisten begangene Klettersteig des Hohen Dachsteins. Der Randkluftanstieg ist mit Metall-Griff- und Trittbügel, Schulter und Westgrat mit durchgehendem Drahtseil gesichert. Auf Grund der großen Steinschlaggefahr ist das Klettern mit Seil unbedingt notwendig!

Schwierigkeit: A/B, BAusrüstung:Klettersteigsicherung, Steinschlaghelm, feste Bergschuhe, bei Vereisung Steigeisen und Pickel.
Anforderungen: Klettersteigsicherung oder Seilsicherung, alpine Erfahrung, bei großem Andrang etwas Geduld.
Ausgangspunkt: Schulter und Randkluft Dachsteinwarte-Hütte. Von hier in wenigen Minuten zum Einstieg zur Schulter ca. 30 Minuten zur Randkluft. Für den Westgrat ist der Ausgangspunkt die Adamekhütte am Gosaugletscher.
Zustieg:
Schulter: Leicht ansteigend in NW-Richtung zum von der Schulter herabziehenden Felspfeiler. Vorsicht beim Überstieg vom Gletscher zum Fels.
Randkluft: Am Schultereinstieg vorbei, ansteigen über den Gletscher hinauf (Vorsicht Spalten) zum unteren Ende der Gipfelschlucht. Vorsicht bei der Randkluft!
Westgrat: Von der Adamekhütte Richtung SO über den Gosaugletscher hinan bis in die obere Windlucke.

Routenverlauf:


Schulter: Über den SO-Pfeiler auf die Schulter (waagrechtes Gratstück am Ostgrat), weiter über das "Mecklenburgerband" in die Gipfelschlucht. Hier mündet der Randkluftanstieg ein. Dieser verläuft im Bereich der Schlucht bis zum Gipfel.
Randkluft: Zuerst ca. 15 m rechtshaltend, dann verläuft der Steig im Bereich der Schlucht bis zum Gipfel. Vorsicht auf lose Steine!
Westgrat: Über den teilweise breiten Grat bis zum Gipfel.
Abstieg: Kürzester Weg ist der Randkluftanstieg, bei Stauungen empfiehlt sich der Abstieg über den nicht so steilen Westgrat und dann über den Gosaugletscher (teilweise Spalten) zurück über die Steinerscharte.




 
 




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