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deutsche Versionzur Englischen Version A-8972 Ramsau am Dachstein 79 ~ Tel:03687 22042-800 ~ E-Mail: dachstein@planai.at  Kontakt

 
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Skitouren

Das Ski-Touren-Eldorado Österreichs

Ab der Bergstation der Dachstein-Gletscherbahnen gibt es ein Angebot von Ski-Übergängen und Steilabfahrten das weltweit seinesgleichen sucht. Zahlreiche Talorte  rund um den Dachstein können von hier per Ski erreicht werden.Tourenabfahrten führen nach Hallstatt, Obertraun, Ramsau, Gosau, Gröbming oder Filzmoos.
Die Höhenunterschiede betragen bis zu 2000 m, die Streckenlängen bis zu 30 Kilometern!

Gemeinsam mit den teils extremen Steilabfahrten gibt es
16 Tourenabfahrten die an der Bergstation der Dachstein-Gletscherbahnen ihren Ausgangspunkt haben!

Hier ein kurzer Überblick

Skirouten und Übergänge

Klassiker, wie die Dachstein-Überquerung nach Obertraun und die Abfahrt durchs Edelgrieß in die Ramsau gehören zu den beliebtesten Skitouren der Alpen.
Bereits die Ski-Pioniere der 30er Jahre wussten diese Abfahrten zu schätzen. Damals galt es jedoch erst stunden- oft tagelange Aufstiege zu bewältigen, eh man seine Spuren in den Schnee des Dachsteins zeichnen konnte. Heute führt die Dachstein-Gletscherbahn bequem und kraftsparend auf 2700 m, so bleibt die Kraft für den unendlichen Tiefschnee-Fun.

Tour 1: Dachstein-Skiüberquerung nach Obertraun am Hallstätter See
Die österreichische National-Skitour ist eine der klassichen großen Ski-Überquerungen der Alpen. Die Abfahrt führt Sie auf einer 25 km langen Route von den Gipfelregionen des Dachsteins über die Simonyhütte und Gjaidalm hinab zum 2.000m tiefer gelegenen Hallstätter See. Österreichs National-Skitour ist der spektalärste Weg, um das Unesco-Welt-Kulturerbe "Dachstein" zu erfahren. 

Hinweis: Obwohl die Überfahrt für geübte Skifahrer als eher leicht zu bezeichnen ist, sollte man nicht vergessen, dass man sich in hochalpinem Gelände mit all seinen Gefahren bewegt. Einzelgänger sollten sich deshalb unbedingt einer Gruppe anschließen. Testen Sie Ihre Tiefschnee-Form am Rande der Gletscher-Pisten!

Tourenbeschreibung: Von der Bergstation folgt man der breit angelegten Spur, hinter der Bergstation
Schladminger Lifte vorbei, hinunter zum Dirndlkolk. Nun rund 100 Meter aufwärts Richtung Dachsteinwarte.
Von hier folgt die Abzweigung Richtung Simonyhütte. Von der Simonyhütte zur Gjaidalm folgt die Skiabfahrt dem Ski- und Wanderweg 650. Hier durchfäht man den Übergang vom Hochgebirge in die Hochalmregion. Das Schilcherhaus (1.739 m) auf der Gjaidalm ist eine beliebte Raststätte bei den Tourengehern. Ein kurzer Lift (für Tourengeher gratis) erleichtert den Zugang zur Abfahrtspiste nach Obertraun am Hallstätter See. Über Krippenbrunn führt eine präpartierte beschneite Abfahrtspiste bis zur Talstation der Dachstein-Seilbahn in Obertraun.

Variante: Als Variante kann die Spur vom Dirndlkolk hinunter zur unteren Felsnase des Eissteins gewählt
werden. Vom Eisstein geht es über die mittlere Zunge des Hallstätter Gletschers direkt hinunter zum oberen
Eissee. Von hier muss man ca. 200 Höhenmeter zur Simonyhütte aufsteigen. Freie, sanfte Gletscherhänge
führen hinab zur Simonyhütte (2.203 m). Variantenabfahrten nach Obertraun: Imisel-Abfahrt und Krippenstein-Nord ab Berghotel Krippenstein (Seilbahn).


Tour 1b: Dachsteinüberquerung direkt nach Hallstadt
Diese Abfahrt ist schwieriger als die Stecke nach Obertraun! Sie führt im unteren Teil durch felsige Bergwälder und erfoldert Orientierungssinn.
Tourenbeschreibung: Bis zur Simonyhütte ident mit der Abfahrt 1. Ab hier, nordwestlich über Wiesberghaus und Tiergartenhütte, hinab durchs wildromantische Echerntal (Forstweg) an den See nach Hallstadt-Lahn.



Tour 1c: Schnuppertour Hunerkogel-Dachsteinwarte
Eine hochalpine Schnuppertour erwartet Sie auf der Hunerkogel-Dachsteinwarte. Zunächst entlang der Stangenmarkierung, dann eine kurze Abfahrt zum tiefsten Punkt am Rand des markanten Dirndlkolks. Nun rund 100 Höhenmeter aufwärts zur Seethallerhütte, 2.741 m; im Winter zeitweise geöffnet. Von der Dachsteinwarte gibt es einen prächtigen Blick in die Dachstein-Südwände. Abfahrt und Rückweg wie Anstieg.

Tour 1d: Hunerkogel - Hoher Dachstein
Die klassiche Tour für Skibergsteiger. Ein Bergführer wird hier empfohlen. Dieser mit Hilfe der Sündwandbahn kürzeste Zustieg führt von der Bergstation in Richtung Dachsteinwarte (Tour 1c) und den Steilhang bergan zur Randkluft, ca. 2.870m; Skidepot. Je nach Schneelange mehr oder wenig heikler Übergang an den Fels; Torstahlbügel dienen zur Sicherung. Bei guten Verhältnissen kann auch in der linken Rinne, ungefähr in Falllinie vom Gipfelkreuz, angesteigen werden. Abstieg, Abfahrt und Rückweg wie Anstieg.

Tour 2: Abfahrt durchs Edelgrieß in die Ramsau

Darf’s a bisserl steiler sein?
1600 Höhenmeter Tiefschneegenuß in grandioser Felskulisse. Richtung Süden, zur Ramsau, bildet das Dachsteingebirge steile Felsbarrieren. Zwischen mächtigen Kalkwänden finden sich Kare, Rinnen und Firnflanken, die den Tourenfaherer locken.

Das "Edelgries", ein breites Kar zwischen Türlspitz und Gamsfeldspitz, ist die beliebteste Skiabfahrt vom Gletscher in die Ramsau. Schung um Schwung in den Schnee zeichnen - kilometerlang! Die umgebende Felskulisse macht dabei jede Rast zum ehrfurchtsvollen Staunen:

Voraussetzungen: Sicheres Beherrschen der Ski, auch im steileren Gelände bis 45 Grad. Je nach Schneebeschaffenheit variieren die Schwierigkeiten. Was bei idealem Firn ein Kinderspiel ist, kann bei Bruchharsch auch für Experten zur Herausforderung werden. Also vor der Tour unbedingt Erkundigungen einholen. Touren-Neulinge sollten sich einem Führer anvertrauen!

Tourenbeschreibung: Von der Bergstation den obersten Hang des Schladminger Gletschers hinab über die Piste zur Talstation des Hunerkogelliftes. Von hier kurzer Anstieg zum Koppen-Stollen. Dieser wurde speziell für Tourengeher und Bergwanderer angelegt, um ihnen den gefährlichen Übergang über die Austriascharte zu erleichtern. Ein freigeschaufelter Weg quert die steilen Platten hinüber zum Edelgrieß. Die Einfahrt ins Edelgrieß ist an ihrer Westseite von einem, nach Schneestürmen oft bizarren Wächtengrad begrenzt (Superjumps für Freestyler). Im Bereich des oberen Edelgrieß-Gletschers kann sich jeder seine Linie selbst suchen. Je weiter man nach rechts quert (hinterer Türlspitz), desto steiler sind die Hänge. Durch ein kilometerlanges Kar kann man in grenzenloser Freiheit Schwung an Schwung reihen. Die umgebende Felskulisse macht dabei jede Rast zum ehrfurchtsvollen Staunen. Vorsicht ist bei der Ausfahrt aus dem Edelgrieß geboten! Hier darf man auf keinen Fall, auch wenn`s noch so lockt, gerade weiterfahren, denn hier versperren Felsabbrüche den Weg. Die Spur führt deshalb unter den ostseitigen Wänden (Gamsfeld) entlang (Achtung Querung von tiefen Querrinnen!). Auf der sogenannten Burgstall-Leiten kann man sich entscheiden:
Weitere 500 Höhenmeter über die Lahn hinab in die Ramsau. Dazu quert man einige hundert Meter weiter bis zum Höhenrücken des Sunniwendner (1.902m). Von hier geht's hinab über die unendliche Flächen der Kraml-Lahn zum Ghf. Edelbrunn und weiter über die Piste des Gamsfeldlifts zum Ghf: Brückenhof. Von hier gibt es Linien-Busverbindungen zurück zur Talstation.

Tour 2a: Westlich,über die weiten Hänge des Burgstalls hinab in den Karboden. Kurze Querung zur Türlwandhütte und zurück zur Talstation der Gletscherbahn.

Tour 3: Abfahrt in die vordere Ramsau über das Gutenberghaus

Die klassische Tour über den Stein. Beliebte Übergangstour der Einheimischen. Führt über den Schladminger-Gletscher und die einsame Karsthochfläche "Am Stein" zum Gutenberghaus. Ab hier eine herrliche Firnabfahrt bis auf das Sonnenplateau der Ramsau. Technisch relativ einfach, aber Bergerfahrung und Orientierungssinn erforderlich!

Tourenbeschreibung: Von der Bergstation über das weiße Parkett des Schladminger Gletschers hinab zur
Talstation des Mitterstein-Sesselliftes. Auf dem markierten Alpenvereinsweg 674 über kupiertes Gelände
zur Feisterscharte (2.193 m). Kurze Abfahrt zum Gutenberghaus (im Winter nicht bewirtschaftet). Den
schönsten Teil der Abfahrt hat man nun vor sich; die breiten Hänge hinunter ins Tiefkar. Am unteren Ende
des Kares links haltend die Rinne queren bis unter eine kleine Felswand (Fischermauer). Über die steilen
Latschenhänge hinunter in den Feistergraben. Ein ca. 2 km langer Canyon, den sich der Feisterbach ins
Geröll gegraben hat. Eine gigantische Halfpipe mit diversen Hindernissen, wie riesigen Steinen oder
Latschen und Wurzelwerk. Wo der Hüttenweg den Graben quert, folgt man diesem nach rechts hinunter
bis zum Feistererlift. Über sanfte Wiesen gelangt man zur Landesstraße (Busstation). Variante: Wem der Feistergraben zu abenteuerlich scheint, sei folgendes geraten: Ab der Fischermauer, die Hänge links haltend abfahren zum Salzofen und zur Lärchboden-Alm. Von hier auf dem Hüttenweg (enge Pflugpassagen) hinab zum Feistererlift.

 

Tour 4: Über Edelgrieshöhe und Gruberscharte in die Ramsau.

Das ist eine landschaftlich sehr reizvolle Tour durchs einsame Landfriedtal und 1.200 Höhenmeter Firn-Abfahrt Tourenbeschreibung: Von der Bergstation über den Koppenstollen zur Einfahrt Edelgrieß. Den Edelgriesgletscherhoch nach links querend zum markanten Felskamm, der das Edelgries-Kar östlich begrenzt. Über den Grat leicht ansteigend bis zur Edelgrieshöhe (2.505 m). Hier öffnet sich nach Osten ein verstecktes Hochtal von erhabener Schönheit und Ruhe – das Landsfriedtal. Über den Höhenkamm nördlich
der Talsenke zur markanten Einkerbung der Gruberscharte (2.353 m, kurzer Aufstieg).
Die Südflanken des kilometerbreiten Gruberkars bieten unendliche Spurenvarianten für den Genussskifahrer. Man kann von hier, sich links haltend, zur Gutenberghaus-Abfahrt ins Tiefkar queren. Die schönere Abfahrt führt jedoch rechts vom Mitterstein (Inselberg) hinab Richtung Feistergraben, wo man wieder auf die Gutenberghaus-Abfahrt trifft (s.Tour 3).

Tour 5: Ski-Übergang durch die Notgasse nach Gröbming

Über den »Stein«, vorbei an 4.000Jahre alten Almen und durch die sagenumwobenen Schluchten der Notgasse und der Öfen ins Ennstal. Dieser Übergang ist, obwohl erst seit wenigen Jahren befahren, bei den Ennstalern sehr beliebt. Die Tour ist mit einer Gesamtlänge von 26 km die zweitlängste im Dachsteingebirge. Diese Tour führt durch die
Einsamkeit der magischen Landschaft des »Stein«, dem größten Karstplateau Österreichs. Kleinere Abfahrten wechseln mit längeren Querungen – nicht die Abfahrt, sondern die Natur bildet die Attraktion.

Tourenbeschreibung: Von der Talstation des Mitterstein-Sesselliftes nach Osten über die riesige Hochfläche des »Stein«. Als generelle Orientierungshilfe dient der Gipfel des Stoder. Unterhalb der Schiltenwang-Alm ist die Schlüsselstelle der Abfahrt; die, teils mit historischen Felszeichnungen versehene, eineinhalb Kilometer lange Felsschlucht der »Notgasse«. Über die Brandalm und die Seewiese (Forstweg)
hinab durch die spektakulären Öfen nach Gröbming-Winkl.
Achtung! Die Tour erfordert großes Orientierungsgefühl und soll nur bei angelegter Spur und in Begleitung
ortskundiger Führer gemacht werden. Da die Dolinenlandschaft am »Stein« auch immer wieder zu
kleineren Anstiegen zwingt, ist gute Kondition unbedingte Voraussetzung. Entlang der Tour gibt es keine
bewirtschafteten Hütten – also genug Verpflegung mitnehmen!

Tour 6: Ski-Übergang zu den Gosau-Seen

Hochalpin! Eine klassische Skitour für Alpinisten. Kenner bewundern die Skitour vom Dachstein nach Gosau als eine der schönsten der Alpen.

Tourenbeschreibung: Von der Bergstation folgt man der breiten Spur, die über den obern Hallstätter Gletscher zur Dachstein-Warte (Seethalerhütte 2.748 m) und quert von hier auf gleicher Höhe die Nordflanke
des niederen Dachsteins rüber zur Steinerscharte. Über einen gesicherten, aber ausgesetzten Felssteig gelangt man hinüber zum großen Gosaugletscher.
Auf seinen Hängen schwingt man umgeben von einer grandiosen Bergkulisse in Richtung Adamekhütte
(2196 m). Über anfangs weite Hänge, später aber über eine enge Latschenrinne geht`s hinab zum hinteren
Gosausee. Achtung! Die Einfahrt zur Rinne ist ohne Spuren schwer zu finden und Irrwege enden an unüberwindlichen Felsabbrüchen! Wenn die Seen noch zugefroren sind, zieht man seine Spur geradewegs
übers Eis hinaus bis zum Parkplatz am vorderen Gosausee. Nur für Alpinisten in Begleitung eines Führers!
Hochalpine Skitour mit steilen Abfahrten und anstrengenden Aufstiegen.

Tour 7: Übergang nach Filzmoos über die Windlegerscharte

Hochalpine Skitour mit steilen Abfahrten und anstrengenden Aufstiegen.

Tourenbeschreibung: Steinerscharte bis Adamekhütte siehe Tour 6. Von hier Aufstieg zur Windlegerscharte (2.601 m). Das Windlegerkar zwischen dem mächtigen Torstein und der Windlegerspitze bietet steile Genusshänge. Wo das Kar in die Latschenzone übergeht, bieten sich 3 Möglichkeiten.
a) Nach Süden hinunter zur Bachlalm und Dachsteinruhe (Landesgrenze)
b) nach rechts querend hinüber zum Sulzenhals (1821m) und von dort über weite Almhänge hinunter zur
Hofalm (1.288 m) und weiter nach Filzmoos.
c) nach Osten durch das »Tor« Querung zur Südwandhütte
und zurück zur Talstation der Dachstein-Seilbahn (»Dachstein Circle«)
Nur für konditionsstarke Alpinisten in Begleitung eines Führers!

Tour 8: Die Maximal-Querung nach Bad Aussee

30 km Einsamkeit zwischen Gletscher und Ödensee. Extrem lange Tour – nur für die härtesten unter der
Sonne! Felle erforderlich! Die Tour wurde auch bereits mit Langlaufskiern gemacht. Nur für Extremisten!

 


 




 
 




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