|
Wandertipps
 |
|
|
Aussichtsberg Planai |
| |
|

Ein weltmeisterlicher Berg, die Planai Aber nicht nur ein berühmter Skiberg, sondern vor allem auch Hausberg von Schladming. Aussichtskanzel zum Dachstein, in die Tauern und ins Ennstal. Ein tiefgrüner, massiger Waldberg, im Herbst gesprenkelt mit goldenen Lärchen. Leise Waldpfade führen zu überraschenden Aussichtspunkten – Natur- und Seherlebnis! Bequem gondeln Sie mit der Planai-Seilbahn über den dunklen Wald zum Gipfel (1825 Meter Seehöhe ). Mit jedem Höhenmeter entrollt sich ein faszinierendes Panorama – hell der Dachstein, dunkel die Tauern.
Planai-Seilbahn von Schladming (745m Seehöhe) zur Planai-Bergstation (1825m Seehöhe). 12 Minuten Fahrzeit für 1000 Höhenmeter. Landesstraße bis zur Planai-Mittelstation, ab hier verkehrsberuhigte Straße (Maut!). Ca. 30 Minuten Fahrzeit.
Wegvorschlag, Gehzeit ■ Anstieg zum Planai-Gipfel, schöner Wanderpfad, Gehzeit cirka 15 Minuten. Abstiegsmöglichkeiten ■ Bequemer Abstieg auf der verkehrsberuhigten Planaistraße bis zur Mittelstation. Rückfahrt nach Schladming mit der Seilbahn oder Wanderung ins Tal (diese Wanderung bietet sehr schöne Ausblicke auf die Bergstadt Schladming). ■ Gasthof Tetter: Abstieg ins Untertal und Rückfahrt mit dem Linienbus nach Schladming. Anforderungsprofil ■ Gute Wanderschuhe und Wanderkleidung.

|
| |
| |
Rundweg um den Planaigipfel |
| |
Ein gemütlicher Alpinspaziergang Man nehme: eine gute Stunde Gehzeit, offene Augen, vielleicht ein Fernglas oder eine Kamera, denn die Gipfelrunde bietet immer neue faszinierende Ausblicke! Die Naturerlebnisse wechseln mit den Jahreszeiten – die Blüten der Alpenrose (»Almrausch«) im Juni /Juli, gelbe Lärchen im Herbst – gemütliche Hütten inklusive! Nur unweit vom Rundweg gelegen, treffen Sie auf den »Ort der Besinnung«, eine begehbare Holzskulptur in Form eines Kreuzes (34 *17 Meter). Christliche Architektur auf 1750m Seehöhe. Ein Besuch lohnt sich!
Der Planai-Rundweg ist ein kinderwagentauglicher Panoramaweg. Verschiedene Tafeln geben Erläuterungen zum Artenreichtum in der »Kampfzone« der Pflanzen und Bäume (Baumgrenze).
Wegvorschlag, Gehzeit ■ Gipfelstation Planai-Seilbahn gegen Osten, Gehzeit cirka 1 Stunde Anforderungsprofil ■ Leichter Spaziergang, Wanderschuhe Aussichts- und Fotopunkte ■ Dachstein- und Ramsaublick ■ Ennstalblick mit Grimming und Hauser Kaibling ■ Bergsee mit Höchsteinspiegelung ■ Hochwurzenblick ■ Blick gegen Westen zum Hochkönig und Tennengebirge, Bischofsmütze und Dachstein
.jpg)
|
| |
| |
Fußweg Planai - Schladming |
| |
Über Stock und Stein und freie Wiesen Nr. 779 teilweise entlang der Skipiste, vorbei bei der Quellbodenhütte abwärts zum großen Speicherteich. Hier nun weiter links dem Weg Nr. 779 folgen der großteils durch den Wald hinabführt, die Planaistrasse überquerend bis zum Berggasthof Jager am Fastenberg. Über freie Wiesen führt nun der Weg abwärts, einige Male wieder die Straße überquerend, ehe sich der letzte Teil des Weges vorwiegend durch den Wald in vielen Schleifen nach unten schlängelt, bis das Wanderportal »Wilde Wasser « und die Evangelische Kirche erreicht werden.
Gehzeit ■ 2 – 2,5 Stunden Anforderungsprofil ■ Gutes Schuhwerk erforderlich, mittel-leicht

|
| |
| |
Hochwurzen Panoramaweg |
| |
|
Perfekte Aussichtslage Hoch über dem Ennstal in perfekter Aussichtslage thront die Hochwurzenhütte, direkt auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges (1852m Seehöhe). Der Tiefblick in das Untertal und nach Schladming ist atemberaubend – die Aussicht zu den Dachstein-Südwänden einzigartig. Der Hausberg von Rohrmoos-Untertal kann aber auch noch ein paar zusätzliche Argumente für sich in Anspruch nehmen: Natur und Umwelt sind hier ein Thema, deshalb erreicht man den Gipfel am bequemsten und umweltfreundlichsten mit der Hochwurzen - Seilbahn. Die Straße zum Gipfel der Hochwurzen ist nur für Sommerrodler und Radfahrer offen und kann mit dem Auto nur noch außerhalb der Seilbahn- Betriebszeiten befahren werden.
Hochwurzen 1852 Meter Seehöhe. Erreichbarkeit: Mit der Seilbahn auf den Hochwurzen-Gipfel schweben oder zu Fuß von Rohrmoos/Winterer auf der Waldstraße; Gehzeit 1,5 bis 2 Stunden.
Wegvorschlag, Gehzeit ■ Von der Gipfelbahn Hochwurzen kurzer Abstieg zum Parkplatz, von hier leichter Anstieg auf die »Kleine Wurzn«, vorbei an der Startrampe der Drachenflieger. Herrlicher Rundblick. Der Wanderpfad führt zum Hüttecksattel (1744m). Hier zweigt rechts der Hochwurzen-Panorama weg ab. Gehzeit cirka 1 bis 1,5 Stunden. Anforderungsprofil ■ Leichter Spaziergang, Wanderschuhe. Aussichts- und Fotopunkte ■ Eindrucksvolles Panorama im Norden, Dachstein und Ramsau-Plateau; ■ im Süden: die dunklen Tauernberge, besonders markant und formschön die Steirische Kalkspitze; ■ im Westen: Reiteralm, Gasslhöhe und Schober, dahinter die Hohen Tauern; ■ im Osten: Planai, Höchstein, Hochwildstelle.

|
| |
| |
Der Krahbergzinken |
| |
|

Atemberaubender Tiefblick (2134 Meter Seehöhe) ist ein leicht erreichbarer Vorgipfel mit der Aussicht eines Hauptgipfels! Der Panoramablick ist berühmt – viele der ganz hohen und höchsten Bergpersönlichkeiten kann man sehen. Steinernen Wellen gleich rollen die Tauernketten bis zu den höchsten Gletscherbergen. Atemberaubend – über 1000 Meter – ist der Tiefblick ins romantische Untertal, dominierend der Blick zu den Dachstein- Südwänden. Dunkel, markant und formschön die Pyramide des Höchsteins, gewaltig über dem Ennstal der Grimming. Aber sehen Sie selbst . . .
Über schöne Almböden führt der Pfad in vielen Kehren aus dem schütteren Wald empor. Kurz vor dem Gipfel ein markanter Felsen mit Tiefblick – die letzten Meter zum Gipfelkreuz erfordern Trittsicherheit – eine schräge Felsplatte mit Seilsicherung.
Wegvorschlag, Gehzeit ■ Vom Panorama-Rundwanderweg bis zur markierten Abzweigung. Die 4-Sterne-Aussichtskanzel, cirka 1,5 Stunden Wanderzeit (einfach), davon 1 Stunde Aufstieg. Anforderungsprofil ■ Gute Wanderschuhe und geeignete Kleidung. Fototipp ■ besonders schön gegen Abend. Höhenweg zur Preintalerhütte ■ Nur für erfahrene Bergwanderer. Bei cirka 2/3 des Anstieges zweigt der Höhenweg zum Höchstein und zur Preintalerhütte ab. Dieser Höhenweg ist hochalpin, er ist eine empfehlenswerte Variante zum Tauern-Höhenweg. Gehzeit zum Höchstein cirka 4 Stunden. ■ Abstieg über Pfannsee, Hüttensee (Hans-Wödl-Hütte) zum Steirischen Bodensee. Gehzeit zur Preintalerhütte cirka 6 Stunden.
|
| |
| |
Von der Hochwurzen zum Roßfeld |
| |
|

Weites Plateau mit herrlicher Rundumsicht Zugegeben, man ist leicht geneigt, sich mit der schönen Aussicht vom Gipfel der Hochwurzen zufrieden zu geben, aber wer das Erlebnis noch steigern möchte, gut zwei Stunden Gehzeit für den Hin- und Rückweg nicht scheut, der kann sich trotz des ziemlich steilen Anstieges auf das Roßfeld freuen – ein weites Plateau mit herrlicher Rundumsicht erwartet den Wanderer. Noch dazu hat man gesunde Bewegung gemacht und unterwegs einige interessante naturkundliche Details am Lehrpfad kennengelernt.
Wanderung von der Hochwurzen zum Roßfeld mit naturkundlichen Details am Lehrpfad.
Wegvorschlag, Gehzeit ■ Von der Gipfelbahn Hochwurzen kurzer Abstieg zum Parkplatz (»Hochwurzenalm«), von hier durch schönen Wald bergab, ca. 10 bis 15 Minuten, danach Aufstieg in Serpentinen – naturkundliche Hinweise! – bis zur Baumgrenze. Wunderschöne Ausblicke auf den Dachstein! Am Roßfeld angelangt, erwartet Sie ein fotogener Tiefblick in das Unter- und Obertal, man spürt hier förmlich die Höhe, herrlich freies Blickfeld in alle Richtungen. Ein gemütlicher Rastplatz. ■ Gehzeit ab Hochwurzen-Gipfel cirka 1 Stunde. Anforderungsprofil ■ Gute Wanderschuhe und geeignete Kleidung. Fototipp ■ am schönsten sind die Stimmungen am frühen Morgen oder am späten Nachmittag.

|
| |
| |
Höhenweg Hochwurzen – Giglachsee |
| |
|

Reflexionen in stillen Bergseen Am Höhenweg Gipfel »sammeln«: Hochwurzen, Roßfeld, Guschen, Hochfeld, Schiedeck – sie sind die Höhepunkte auf diesem typischen Tauernweg. Zwischen Guschen und Schiedeck wird der Wegverlauf zusehends alpiner. Nach einigen eindrucksvollen Passagen mündet der Höhenweg in einen Kessel mit mehreren Seen: die Bretterseen. Ein idealer Rastplatz, überragt von der Kampspitze. Für Fotografen besonders lohnenswert: die Reflexionen in den stillen Bergseen! Nun geht es nur noch bergab. Kurz vor dem Ziel wird die Anstrengung noch einmal reich belohnt. Hoch über den Giglachseen wandernd kann man ein eindrucksvolles Bergpanorama bewundern. 5 markante Gipfel umschließen den fjordartigen hinteren Giglachsee, ein uraltes Bergbaugebiet. 2 schöne Schutzhütten erwarten den Wanderer zum Rasten und Erfrischen, um dann gestärkt den Abstieg zur Ursprungalm anzutreten.
Vielleicht der schönste Höhenweg in der Kernzone der Schladminger Tauern!
Wegvorschlag, Gehzeit ■ Alpiner Steig. Zunächst wie beschrieben bei der Roßfeld- Wanderung – beständig bergauf und bergab, eine schmale Passage mit Versicherung – abwechslungsreiche Wanderung, aber kein Spaziergang. Ab Ignaz-Mattis-Hütte am See entlang zur Giglachsee-Hütte am vorderen Giglachsee und Abstieg vom Preunegg-Sattel (1950m) zur Ursprungalm (1604m). Gehzeit ca. 4 Stunden. Busverbindungen nach Schladming. Variante ■ Zwischen Roßfeld und Guschen am Leiterfußsattel (1791m) zweigt vom Höhenweg der Weg Nr. 771 über die Neudeckalm ab, der mit weniger Höhenunterschied direkt zur Ursprungalm führt. Gehzeit cirka 3,5 Stunden. Anforderungsprofil ■ Gute Wanderschuhe und geeignete Kleidung.

|
| |
| |
Die Geheimnisvolle |
| |
|

Wanderung von der Hochwurzen zur Ursprungalm »Laubschachenweg« Auffahrt mit der Gondelbahn zu Hochwurzen: Dem Giglach Höhenweg auf Weg Nr. 60 vom Parkplatz Hochwurzenalm über die kleine Wurzen und dem Aussichtsberg Roßfeld folgend bis zum Latterfußsattel. Beim großen Wegweiser nun rechts abzweigen und den Steig Nr. 60 weiter wandern zur oberen Neudeckalm, wo der Steig dann in den vom Berggasthof Winterer kommenden Weg Nr. 771 einmündet. Etwas unterhalb der verlassenen Hütte der oberen Neudeckalm führt nun der Weg Nr. 771 über Almweiden und dann durch eine urwaldähnliche Waldzone mit mächtigen Gesteinsblöcken eines lang zurückliegenden Bergsturzes weiter, bis zur oberen Moarhofalm. Die Alm unterhalb der Hütte querend führt der Weg weiter durch schönen Wald und einen Teil auf einem neu angelegten Forstweg, ehe der letzte Teil durch typischen Hochwald und Almgelände zu den idyllisch gelegenen Hütten der Ursprungalm führt.
Eine Bergwanderung, die mit Ausnahme des Anstieges aufs Roßfeld keine nennenswerten Steigungen aufweist, jedoch gutes Schuhwerk und ein wenig alpine Erfahrung verlangt.
Gehzeit ■ 4-5 Stunden (mittel) Highlight ■ Urwaldähnliche Waldzone zwischen Neudeckalm und oberer Moarhofalm Anforderungsprofil ■ Wanderung mit geringen Anstiegen, Bergschuhe und Wanderbekleidung notwendig

|
| |
| |
Wilde Wasser |
| |
|
.jpg)
Wandern vom Parkplatz Riesachfall zum Riesachsee und Preintalerhütte mit Variante zu den Sonntagskarseen. Ausgangspunkt: Parkplatz Riesachfall (PKW-Parkplatz, Bushaltestelle). Vom Wanderportal vor dem GH-Riesachfall links dem Wasserfallsteig folgen, der in mehreren Schleifen immer in unmittelbarer Nähe des Wasserfalles nach oben führt, bis an einer Brücke der Wasserfall überquert wird. Kurz nach der Brücke können Sie entscheiden, ob Sie den Alpinsteig »Höll« weiter hinaufsteigen oder zur Forststraße gehen und entlang der Forststraße zum Riesachsee hinaufwandern. Der Alpinsteig sollte nur von jenen Wanderern benutzt werden, die über Schwindelfreiheit und Trittsicherheit verfügen. Vom Riesachsee führt ein breiter Weg vorbei an mehreren Almen und einem großen Hochmoor zur Preintalerhütte. Der Rückweg erfolgt entlang desselben Weges.
Gehzeit ■ 2,5 Stunden für eine Strecke Anforderungsprofil ■ leichte Wanderung, variabel gestaltbar Variante ■ Sollten Sie genug Kondition und Zeit haben, empfehle wir Ihnen den Besuch der wunderschönen Sonntagskarseen: Kurz hinter der Waldhornalm, dem Steig Nr. 784 folgen, der nur kurz eben, dann aber stetig steigend zum unteren Sonntagskarsee führt. Wer auch den noch idyllischeren oberen Sonntagskarsee erleben will, muss weitere 20 min. bergauf wandern einplanen. Gehzeit: 1 Stunde ab der Preintalerhütte zum unteren Sonntagskarsee. Der Rückweg erfolgt entlang des selben Weges. Anforderungsprofil: gute Kondition und gutes Schuhwerk. Erlebnis und Fotopunkte ■ Wasserfall, Alpinsteig »Höll«, Riesachsee, Gfölleralm, Preintalerhütte, Sonntagskarseen
.jpg)
|
| |
| |
Rundweg Eschachalm – Duisitzkar – Neualm |
| |
|

Wunderbare Ausblicke erwarten Sie auf dem Rundweg Eschachalm – Duisitzkar – Neualm – Eschachalm. Ausgangspunkt: Eschachalm (Bushaltestelle, PKW-Parkplatz) Nach dem Überschreiten des Obertalbaches rechts dem markierten Wandersteig folgen. Zuerst steigt der Weg in vielen kleinen Kehren durch den Wald steil bergauf bis nach einem Törl freies Almgebiet beginnt. Danach wandern Sie weiter bergauf bis zu einer kleinen Almhütte der Sagalm. Von der Sagalm führt der Steig nun weniger steil bergauf, meist durch einen Hochwald, bis er kurz vor Erreichen des Duisitzkarsees auf die parallel verlaufende Forststrasse trifft. Nach wenigen Metern die Forstrasse bergauf beginnt es allmählich flacher zu werden. Nach dem Austritt aus dem Hochwald fällt unser Blick auf das von steilen Bergen umrahmte Duisitzkar mit dem gleichnamigen See und den gemütlichen Almhütten, die bewirtschaftet sind. Nach dem Überschreiten des Seeauslaufes unweit der Fahrlechhütte stoßen wir auf den Wandersteig, der zur Neualm führt. Dieser Steig verläuft an der Ostflanke des Duisitzer Hahnkamps großteils durch den typischen Hochwald mit Lärchen und Zirben und durch Latschenfelder stets mit bergauf und bergab Passagen zur Neualm. Bei den vielen Lichtungen haben Sie wunderbare Ausblicke auf die wildromantische Bergwelt ringsherum. Bei der Neualm trifft dieser Weg auf den Weg Nr. 774, der von der Eschachalm zur Keinprechthütte führt. Diesen breiten Weg wandern Sie nun abwärts zur Eschachalm, Ihrem Ausgangspunkt.
Gehzeit ■ 5-6 Stunden Anforderungsprofil ■ mittel (gutes Schuhwerk) Highlights ■ Duisitzkarsee, Neualm

|
| |
| |
Die Vielseitige |
| |
|

Schöne Augen-Blicke: Ursprungalm – Giglachsee – Duisitzkar – Eschachalm Ausgangspunkt: Ursprungalm. Von der Ursprungalm den breiten Weg zwischen der Kampspitze und der steirischen Kalkspitze hinauf wandern bis zum Preuneggsattel. Hier trifft der breite Weg auf den Weitwanderweg Nr. 702, der zur Ignaz-Mattis-Hütte und dann weiter zum Ostufer des unteren Giglachsees verläuft. An der Weggabelung bei den Almhütten nun links den Weg Nr. 776 ein kleines Stück bergab, bis bei der nächsten Weggabelung der Weg Nr. 775 zum Murspitzsattel abzweigt. Nun dem Wandersteig, der an den Flanken von Giglachspitze, Grobfeldspitze und Murspitze nur mäßig steigend verläuft, bis zum Murspitzsattel (2013 m) folgen. Hier haben Sie einen grandiosen Tiefblick zum darunter liegenden Duisitzkarsee. Vom Murspitzsattel ein kleines, mit Fixseilen gesichertes Stück abwärts klettern, bis der Steig dann weiter erst über Blockgestein und später durch schönen Hochwald zum Duisitzkarsee und den bewirtschafteten Hütten hinunterführt.
Tipps ■ Ein Rundgang um den in dieser faszinierenden Landschaft liegenden See ist für jeden Naturliebhaber ein besonderes Erlebnis. ■ Beim Abstieg vom Duisitzkar zur Eschachalm haben Sie die Möglichkeit entweder den Wandersteig oder die parallel verlaufende Forststrasse zu bewandern. ■ Ab der Eschachalm ist die Rückkehr mit dem Wanderbus möglich. Anforderungsprofil ■ Wandersteig, gutes Schuhwerk, Trittsicherheit Gehzeit ■ 5-6 Stunden Fotopunkte ■ Murspitzsattel, Giglachseen, Duisitzkarsee

|
| |
| |
Von Hopfriesen zu den Giglachseen |
| |
|

Auf jahrhundertealten Spuren Dieser Wanderweg hat eine viele Jahrhunderte alte Tradition. Auf diesem Weg wurden einst die Erzgesteine von den Giglach- und Vötternkaren ins Tal gebracht. Von der Holdalm im Obertal führt der Weg Nr. 776 zunächst durch den Wald aufwärts zur Lackneralm. Kurz nach der Lackneralm den Giglachbach überquerend trifft der Wandersteig auf einen neu angelegten Almweg. Dann weiter den Steig zum Knappenkreuz, das sich oberhalb des Wasserfalles in einer Felsnische befindet und auf die Bergbauvergangenheit des Giglachtales hinweist. Kurze Zeit später wird ein fast ebener Boden erreicht, von wo man einen besonders schönen Tiefblick auf den durch seine grüne Färbung grundlos erscheinenden Landauersee hat. Die folgenden Stufen, die bergauf leiten, erzählen bei genauem Hinschauen von der historischen Bedeutung dieses Weges. Weiter, allmählich flacher werdend, führt der Weg durchs besonders reizvolle Giglachkar mit den zum Teil verfallenen Almhütten, immer begleitet vom rauschenden Giglachbach, zum Nordufer des unteren Giglachsees. Bei der Weggabelung dem Steig zur Ignaz-Mattis-Hütte folgen, die mit 1986 m die höchstgelegene Hütte in den Schladminger-Tauern ist. Von der Hütte ca. 1,5 Stunden Abstieg zur Ursprungalm. Bus zurück nach Rohrmoos bzw. Schladming.
Gehzeit ■ Gesamt ca. 5-6 Stunden Anforderungsprofil ■ Mittelschwere Tour, gute Bergschuhe mit Profilsohle, gute Wanderbekleidung Fotopunkte ■ Landauersee, Giglachalmen, Giglachseen

|
| |
| |
Rund um »Die steirischen Kalkspitzen« |
| |
|

Geologische Raritäten Die steirische Kalkspitze ist sicherlich eine der markantesten Bergpersönlichkeiten unserer Bergregion. Direkt von den sanften Almböden der Ursprungalm türmt sich dieser wunderschöne Gipfel mit seinen steilen Karst-Flanken vor uns auf. Inmitten von Urgesteinsgipfeln sind die Lungauer-Kalkspitze und die steirische Kalkspitze eine geologische Rarität. Wegvorschlag: Von der Ursprungalm dem breiten Wanderweg bis zum Preuneggsattel folgen. Von der Giglachseehütte weiter den Weg Nr. 702 bis zur Akarscharte (2315m) wandern und von hier die letzten 150 Höhenmeter einen nicht markierten Steig zum Gipfel wandern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind beim Gipfelaufstieg unbedingt nötig. Rückweg ist die gleiche Strecke (Auf- und Abstieg ab Akarscharte erfordern zusammen ca. 1 Stunde). Von der Akarscharte den abwärts führenden Weg 702 weiter wandern, dieser führt zum Oberhüttensee und zur Oberhütte. Circa 200 m dem Fahrweg talauswärts folgen, welcher Richtung Forstau hinabführt. Dann rechts abzweigen und den Steig hinaufwandern, der durchs Brotrinnl auf die Kranzlhöhe führt. Weiter den gut markierten Weg abwärts bis zur Ursprungalm wandern.
Gehzeit ■ inkl. Gipfel ca. 7 Stunden Ohne Gipfel ca. 5,5 – 6 Stunden Anforderungsprofil ■ Ausgedehnte Bergwanderung, die gute Grundkondition erfordert. Gute Wanderschuhe und geeignete Kleidung sind Voraussetzung. Tipp ■ Besonders im Frühsommer ist bei dieser Wanderung eine vielfältige und wunderschöne Alpenflora zu bestaunen. Variante ■ Der Aufstieg zur Lungauer Kalkspitze (2471 m) ist einfacher aber etwas länger.
.jpg)
|
| |
| |
|
|









|